Zum Hauptinhalt springen

News

Neues aus dem CVJM Sachsen

Frei genug, um mich und andere anzunehmen

Die Familientherapeutin Virginia Satir hat das Bild vom "Selbstwerttopf" geprägt. Die Vorstellung dahinter ist einfach: Jeder Mensch trägt gewissermaßen einen solchen Topf in sich. Ist unser Selbstwert hoch, ist der Topf gut gefüllt. Fühlen wir uns unsicher, abgelehnt oder ungenügend, sinkt der Pegel.

Und dieser Füllstand verändert sich ständig. Eine anerkennende Nachricht, ein gelungenes Gespräch oder das Gefühl, dazuzugehören, können ihn steigen lassen. Kritik, ein misslungener Tag, das Gefühl, übersehen zu werden, oder der Vergleich mit anderen können ihn dagegen ziemlich schnell leeren.

Wahrscheinlich kennen wir das alle. Ich merke, wie gut es tut, wenn jemand meine Arbeit lobt. Wenn ich gebraucht werde. Wenn ich etwas besonders gut hinbekomme. Wenn Menschen meine Meinung hören wollen oder mir Anerkennung schenken. Und genauso merke ich, wie schnell Unsicherheit entsteht, wenn andere erfolgreicher, beliebter, schlagfertiger oder scheinbar gelassener sind als ich.

Ein voller Selbstwerttopf fühlt sich eben besser an als ein leerer.

Das Problem beginnt dort, wo ich immer mehr Energie dafür brauche, meinen Topf irgendwie gefüllt zu halten. Dann entstehen schnell meine ganz persönlichen "Selbstwert-Krücken".

Ich kann andere Menschen kleinmachen, damit ich selbst ein Stück größer wirke. Ich kann andere auf ein Podest stellen und mich selbst kleinmachen – in der Hoffnung, dass etwas von ihrem Glanz auf mich fällt. Ich kann versuchen, mir durch Leistung Anerkennung zu verdienen. Durch einen vollen Terminkalender. Durch Hilfsbereitschaft. Durch Likes. Durch Besitz. Durch neue Kleidung, Technik, Reisen oder andere Dinge, die mir für einen kurzen Moment das Gefühl geben: Jetzt bin ich jemand. Jetzt reicht es.

Manches davon ist überhaupt nicht schlecht. Leistung ist nicht schlecht. Anerkennung tut gut. Ich darf Dinge genießen und Menschen bewundern. Unfrei werde ich dort, wo ich all das brauche, um mir meinen eigenen Wert zu beweisen. Paulus schreibt an die Gemeinden in Galatien:

"Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen."

Galater 5,1

Ein Knecht zu sein bedeutet gewissermaßen: Ich gehöre nicht mir selbst, sondern bin dem Willen eines anderen untergeordnet – einer Macht, die über mich bestimmt.

Was bedeutet das heute für mich? Muss ich ständig Leistung bringen? Bin ich gezwungen, mit anderen dauernd mitzuhalten? Muss ich immer wieder zeigen, dass ich gut genug bin?

Dann bin ich gewissermßen dazu verdammt meinen Pegel im Selbstwerttopf ständig möglichst hochzuhalten. Gleichzeitig gibt es immer wieder Dinge, die meinen Selbstwert abschöpfen: Vergleiche, Erwartungen, Kritik oder das Gefühl, nicht zu genügen.

Wenn ich ständig versuche, meinen Selbstwert wieder nach oben zu treiben, werde ich unfrei. Für mich fühlt sich genau das wie dieses besagte „Joch der Knechtschaft" an.

Als Christ glaube ich, dass Jesus genau in diese Knechtschaft hineinspricht. Wenn ich bei ihm verwurzelt bin, muss ich nicht andauernd darauf schauen, wie ich meinen Selbstwerttopf wieder füllen kann.

Jesus begegnet Menschen immer wieder genau dort, wo sie sich selbst nicht genug sind: den Übersehenen, den Gescheiterten, den Menschen mit Schuld, denen, die sich beweisen wollen, denen, die sich selbst überschätzen – und denen, die von sich gar nichts mehr erwarten.

Mit Jesus unterwegs zu sein bedeutet deshalb für mich nicht, dass mein Selbstwerttopf jeden Tag randvoll bleibt. Auch als Christ werde ich immer wieder Selbstzweifel spüren, mich mit anderen vergleichen und das Bedürfnis nach Anerkennung haben.

Aber ich kann versuchen, mich nicht immer zu fragen: Was muss ich tun, damit ich wertvoll bin?

Sondern: Wie kann ich mir immer wieder bewusst machen, dass ich bei Gott andocken kann – egal, wie voll oder leer mein Selbstwerttopf gerade ist? Das ist ein großer Unterschied.

Denn wenn mein Wert nicht davon abhängt, besser als mein Gegenüber zu sein, muss ich andere nicht mehr kleinmachen. Wenn ich nicht von der Anerkennung anderer leben muss, kann ich mich ehrlich mit ihnen freuen. Wenn ich nicht perfekt sein muss, kann ich auch anderen gegenüber Fehler eingestehen. Wenn ich mich selbst als angenommen begreife, kann ich auch Menschen annehmen, die anders sind als ich.

Vielleicht meint Paulus genau diese Freiheit, wenn er einige Verse später schreibt:

"Ihr seid zur Freiheit berufen … dient einander durch die Liebe. Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Galater 5,13–14

Da gehören Selbstannahme und Nächstenliebe plötzlich eng zusammen. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Ich muss mich weder über einen anderen Menschen stellen noch ihm unterwerfen. Ich muss seinen Selbstwerttopf nicht leeren, damit meiner voller aussieht. Und ich muss ihn auch nicht auf ein Podest stellen, um selbst ein bisschen wertvoller zu werden. Wir können uns auf Augenhöhe begegnen.

Das nimmt mir nicht jede Unsicherheit. Es stopft auch nicht auf magische Weise jedes Loch in meinem Selbstwerttopf. Aber es kann mich davon befreien, mein ganzes Leben damit zu verbringen, diesen Topf verzweifelt selbst füllen zu müssen. Vielleicht ist das eine der Freiheiten, zu denen Jesus uns einlädt:

Ich darf mich annehmen, weil ich angenommen bin. Ich darf den anderen annehmen, weil auch er seinen Wert nicht von mir bekommen muss. Und ich darf meine Krücken Stück für Stück loslassen. "Zur Freiheit hat uns Christus befreit. So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen."

  36 Aufrufe
Markiert in:

Das war das CVJM-Sommerfest 2026

Ankommen, Sport & Spiel, gute Gespräche und entspanntes Zusammensein: Beim Sommerfest 2026 im CVJM Rehgarten kamen am 30. August rund 250 Gäste auf dem weitläufigen Gelände in Chemnitz zusammen. Gemeinsam genossen wir die letzten warmen Sonnenstrahlen des Sommers und gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen im CVJM-Landesverband Sachsen.

Auf mehr als 20.000 Quadratmetern gab es vor allem für Kinder, Jugendliche und Familien einiges zu entdecken. Beim Kinderzirkus, in der Soccerarena oder an der Kreativstation konnte ausprobiert, gespielt und getobt werden. Auch unsere neuen GoKarts waren nahezu pausenlos auf dem Gelände unterwegs. Und wer es etwas ruhiger angehen wollte, suchte sich mit einem Eis in der Hand einfach ein schattiges Plätzchen und genoss die entspannte Atmosphäre.

Auch auf der Bühne war einiges los: Zunächst verabschiedeten wir unseren bisherigen FSJler Cedric und begrüßten gleichzeitig seine Nachfolger sowie unseren neuen Hausleiter Ralf Wittig. Anschließend stand Samuel Wagner aus dem Motorsport-Team von SRS Rede und Antwort. Er erzählte von seinem bewegten Leben mit Jesus, davon, wie er Profisportler auch abseits der Rennstrecke begleitet, und wie sein Glaube seinen Alltag als erfolgreicher Unternehmer prägt.

Zum Abschluss stellten unsere Referenten Emma Schmidt und Dominik Schur mit "Unread Messages" ein neues Projekt des CVJM-Landesverbandes vor. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen einen neuen Zugang zur Bibel zu eröffnen und zu zeigen, wie aktuell und lebensnah ihre Texte bis heute sein können. Weitere Informationen gibt es unter diesem Link – und in den kommenden Wochen auch hier auf unserer Homepage.

Wir sagen von Herzen Danke an alle, die dabei waren und diesen Sommertag gemeinsam mit uns verbracht haben! Es war schön, den CVJM Rehgarten wieder mit so viel Leben, Begegnung und Gemeinschaft gefüllt zu sehen. Und wir sind gespannt auf all das, was in den kommenden Jahren an diesem besonderen Ort noch entstehen und wachsen wird.

Unten seht ihr ein paar Eindrücke vom Tag ...

  101 Aufrufe
Markiert in:

Mütter-Töchter-Wochenende 2026

Herzliche Einladung zum Mütter-Töchter-Wochenende 2026 vom 18. bis 20. September im CVJM Rehgarten! Gemeinsam mit meiner Mutter / Tochter unterwegs sein, Spaß haben, gemeinsam etwas Besonderes erleben und uns noch besser kennenlernen. Auftanken, Zeit haben… das wünschen wir uns für dieses vielfältige Wochenende.

Mit einem typisch weiblichen Thema wollen wir uns beschäftigen: "Meine Handtasche & ich" – was erfüllt sie und was trägt sie. Wir sind gespannt welche Einblicke wir über uns selbst, auch in Gottes Liebesbrief – für uns entdecken werden.

  • 18. bis 20. September 2026
  • CVJM Rehgarten, Rehgartenweg 1, 09247 Chemnitz OT Röhrsdorf
  • Preis: ab 189 €
  • Anmeldeschluss: 7. September 2026 - wenn sich bis dahin nicht genügend angemeldet haben, fällt das Wochenende leider aus.

Hier gibt's weitere Infos und die Chance zum Anmelden!

  132 Aufrufe
Markiert in:

Vielen Dank, Cedric!

Mit dem Sommerfest am 30. August 2026 endet auch das Freiwillige Soziale Jahr von Cedric, der unser Team im CVJM Rehgarten in den vergangenen zwölf Monaten sehr unterstützt hat. Wir möchten von Herzen Danke sagen für dein Engagement und deine Zeit, die du im vergangenen Jahr investiert hast.

Lieber Cedric, in den vergangenen Monaten warst du an vielen Stellen Teil unserer Arbeit. Du hast mit angepackt, Verantwortung übernommen, dich auf Neues eingelassen und dabei unsere Arbeit mit deiner ganz eigenen Art bereichert. Ob bei Veranstaltungen, im ganz normalen Arbeitsalltag oder überall dort, wo spontan noch eine helfende Hand gebraucht wurde: Auf dich konnten wir zählen.

Nun beginnt für dich ein neuer Abschnitt. Dafür wünschen wir dir alles Gute, viele spannende Erfahrungen und Gottes Segen für alles, was vor dir liegt. Vielleicht sieht man sich mal wieder!

Mach's gut, Cedric – und danke für dein FSJ!

  134 Aufrufe
Markiert in:

Wir feiern Sommerfest - komm vorbei!

Am 30. August 2026 ist es endlich wieder so weit: Wir feiern Sommerfest im CVJM Rehgarten! Ab 14.30 Uhr öffnen wir die Tore unseres Tagungs- und Freizeitzentrums und heißen euch herzlich willkommen. Vor einem Jahr haben wir diesen wunderbaren Ort übernommen - das möchten wir gemeinsam mit euch feiern!

15 Uhr – Spiel, Spaß und Aktionen auf dem ganzen Gelände

Nach einem entspannten Ankommen bei Kaffee und Kuchen starten gegen 15 Uhr zahlreiche Aktionen für Groß und Klein: Freut euch auf Kinderzirkus, Hüpfburg, Sportangebote, Kreativstationen, Kinderschminken, eine Fotobox, eine Eisstation und vieles mehr. Das große Highlight des Nachmittags ist unser GoKart-Race! Stellt euch allein oder als Vierer-Team der Herausforderung und zeigt, was in euch steckt. Schafft ihr es, unsere Bestzeit von 2:08 Minuten zu knacken?

17 Uhr – Bühnenprogramm, Musik und Talk

Am späten Nachmittag erwartet euch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, einem Talk und aktuellen Einblicken in die Arbeit des CVJM-Landesverbandes. Außerdem lernt ihr unseren neuen Hausleiter Ralf Wittig kennen, der im Herbst seinen Dienst im CVJM Rehgarten antreten wird. Natürlich werden auch die Siegerinnen und Sieger des GoKart-Race gebührend gekürt.

Ab 18 Uhr – Grillen und Sommerabend mit offenem Ende

Zum Abschluss könnt ihr euch auf leckeres Essen vom Grill freuen und den Sommerabend in entspannter Atmosphäre mit uns genießen.

Alle Infos auf einen Blick

Was? Sommerfest mit Spiel, Spaß, Aktionen, Grillen und vielem mehr

Wann? Sonntag, 30. August 2026, ab 14.30 Uhr

Wo? CVJM Tagungs- und Freizeitzentrum Rehgarten, Rehgartenweg 1, 09247 Chemnitz

Eingeladen sind alle, die Lust auf Begegnung, Gemeinschaft und einen schönen Tag im CVJM Rehgarten haben – ganz gleich, ob jung oder alt. Kommt vorbei, bringt gern Familie und Freunde mit und feiert mit uns. Wir freuen uns auf euch!

  1386 Aufrufe
Markiert in:

Ein Leben in Fülle

Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Johannes 10,10
Der Sommer ist für viele die Zeit der Freizeiten, Camps und Begegnungen. Kinder toben über Sportplätze, Jugendliche wachsen an Herausforderungen, Mitarbeitende investieren ihre Zeit mit ganzem Herzen. Es wird gelacht, geschwitzt, gespielt und gemeinsam gegessen. Manchmal sind genau das die Momente, in denen wir spüren: So fühlt sich Leben an.

Doch unser Alltag sieht oft anders aus. Termine drängen, Aufgaben stapeln sich und der Kalender ist voller als uns lieb ist. Da stellt sich die Frage: Ist das schon das Leben in Fülle, von dem Jesus spricht? Mit seinem Satz meint Jesus nicht ein Leben ohne Probleme oder Schwierigkeiten. Er verspricht auch keinen ständigen Erfolg oder Wohlstand. Das Leben in Fülle beginnt dort, wo wir mit ihm unterwegs sind.

Es ist ein Leben, das von Hoffnung getragen wird, selbst wenn nicht alles gelingt. Es ist ein Leben, das von Liebe geprägt ist, weil wir wissen, dass wir von Gott angenommen sind. Und es ist ein Leben, das Sinn bekommt, weil wir unsere Begabungen für andere einsetzen dürfen.

Gerade im Sport erleben wir kleine Bilder davon. Ein Team funktioniert nicht, weil jeder an sich denkt, sondern weil alle ein gemeinsames Ziel haben. Ein Wettkampf lebt nicht nur vom Ergebnis, sondern auch von Fairness, gegenseitiger Ermutigung und der Freude an der Bewegung. Das sind Werte, die weit über den Sport hinausweisen. Sie erinnern daran, dass erfülltes Leben nicht darin besteht, immer mehr zu besitzen oder immer besser zu sein, sondern Beziehungen zu leben – zu Gott und zu den Menschen.

In den kommenden Wochen werden viele von uns Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen begegnen. Vielleicht bei einem Camp, einem Sportangebot oder einer Begegnung im CVJM. Was wäre, wenn genau diese Menschen durch uns etwas von diesem Leben in Fülle entdecken? Ein aufmunterndes Wort, ein offenes Ohr, gemeinsames Lachen oder ein ehrliches Gebet können mehr bewirken, als wir manchmal ahnen.

Ich wünsche uns, dass wir uns in diesem August immer wieder von Jesus daran erinnern lassen, wo das wahre Leben zu finden ist. Nicht in der Hektik, nicht im Perfektionismus und nicht im ständigen Mehr, sondern in seiner Gegenwart. Denn dort beginnt das Leben, das wirklich erfüllt.

Ich wünsche euch einen gesegneten Sommer – mit vielen Momenten, in denen Gottes Fülle sichtbar und erlebbar wird.

  275 Aufrufe
Markiert in:

Wasser ist Leben

In den vergangenen heißen Tagen, mussten wir niemandem lange erklären, wie wichtig Wasser ist. Wenn die Hitze drückt, die Luft steht und der Boden trocken wird, spüren wir es deutlich: Wasser ist Leben. Ohne Wasser wird der Körper schwach, Pflanzen vertrocknen, alles gerät unter Druck.
Dahinein klingt der Monatsspruch für Juli:

"Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach."

Amos 5,24
Wasser ist hier kein zufälliges Bild. Jeder versteht: Wo Wasser fehlt, fehlt Leben. Und genauso ist es mit Recht und Gerechtigkeit. Wo Menschen übersehen, ausgenutzt oder an den Rand gedrängt werden, trocknet etwas aus. Da fehlt etwas von dem, was Gott sich für unser Zusammenleben gedacht hat.

Der Monatsspruch gehört zu einer Gerichtsrede, die der Prophet Amos im Auftrag Gottes an das Volk Israel richtet. Es sind Worte, die aufwecken sollen. Äußerlich war viel Gutes zu sehen: Gottesdienste, Lieder, Opfer, fromme Formate. Aber mitten in diesem Betrieb wurden Menschen übersehen, Arme ausgenutzt, Schwache an den Rand gedrängt. Gott sagt durch Amos klar: Ein Glaube, der nur schön klingt, aber nicht gerecht handelt, hat seinen Herzschlag verloren.

Der Monatsspruch erinnert uns daran: Gott sucht nicht zuerst perfekte fromme Programme. Er sucht Menschen, durch die sein Recht und seine Gerechtigkeit ins Fließen kommen, wie ein Bach, der nicht versiegt.

Was heißt das konkret? Gerechtigkeit beginnt oft unspektakulär. Da, wo ich nicht wegsehe. Wo ich frage: Wer kommt gerade nicht zu Wort? Wer bleibt außen vor? Wer braucht jemanden, der mitgeht und zuhört? Sie beginnt da, wo ich fair rede, großzügig handle und Menschen nicht abschreibe.

Im CVJM träumen wir davon, dass junge Menschen genau solche Orte erleben. Orte, an denen sie gesehen werden und aufatmen können. An denen ihnen jemand Mut zuspricht. An denen Gottes Liebe nicht nur behauptet, sondern spürbar wird.

Dafür möchte ich gerne mit vielen anderen im CVJM gemeinsam unterwegs sein.
  495 Aufrufe
Markiert in:

CVJM-Landesverband auf Klausur

Vom 30. Juni bis 2. Juli war unser Referenten-Team auf gemeinsamer Klausur unterwegs. Als Unterkunft bot sich der das heimische CVJM Tagungs- und Freizeitzentrum Rehgarten in Chemnitz an, wo unser Team drei intensive Tage voller inhaltlicher Themen, aber auch Zeit zum Zusammenwachsen hatte.

Auf der Tagesordnung standen Zukunftsfragen, Teamdynamik, die Jahresplanung für 2027 und gemeinsame Zeit mit Gott. Außerdem hatten wir beim gemeinsamen Grillen mit dem Rehgarten-Team Zeit zum Austausch. Am Mittwochabend probierten wir uns beim Schwarzlicht-Minigolf aus und hatten genügend Zeit zum Lachen. Glückwunsch an Lydia und Sibylle zum "Hole-in-one".

Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit, für gute Gespräche, für geistliche Ermutigung und für die Vorfreude auf das, was vor uns liegt.

  349 Aufrufe
Markiert in:

Ein Jahr CVJM Rehgarten

Vor einem Jahr haben wir als CVJM-Landesverband das heutige CVJM Tagungs- und Freizeitzentrum Rehgarten übernommen - seitdem ist viel passiert.

Momente der Begegnung beim Sommerfest, Wintergrillen, verschiedenen Veranstaltungen oder einfach mal zwischen durch. Intensive Zeiten der Arbeit am Gelände, am Miteinander im Team und der Ausrichtung auf die Zukunft.

Und natürlich all die Augenblicke, in denen wir Gott begegnet sind. In Begegnung, im Gespräch, bei gemeinsamen Zeiten der Anbetung, ...

Wir sind dankbar für all das, was sich in den vergangenen 365 Tagen verändert hat. Gleichzeitig ringen wir gemeinsam um einen guten Weg, damit die Vision für diesen Ort Wirklichkeit wird. Vielen Dank für euer Gebet in dieser Zeit, die Hinweise & Verbesserungsvorschläge, das Verfolgen der Entwicklungen vor Ort und eure Zeit.

Rehgarten-Jahr 2 ist soeben gestartet!

  373 Aufrufe
Markiert in:

Wegen Hitze: REHlax & REHaction abgesagt

Aufgrund der erwarteten extremen Hitze von bis zu 39 Grad Celsius müssen wir unsere Veranstaltung "REHlax & REHaction" am Sonntag, den 28. Juni im CVJM Rehgarten leider absagen.

Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir hatten uns sehr auf einen entspannten Nachmittag im Rehgarten, auf Begegnung, Bubble Soccer, gemeinsames Grillen und eine gute Zeit mit euch gefreut. Gleichzeitig ist uns wichtig, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Bei den angekündigten Temperaturen wären Bewegung im Freien, Bubble Soccer und ein längerer Aufenthalt unter freiem Himmel mit unnötigen gesundheitlichen Risiken verbunden.

Auch in der Region wurden aufgrund der Wetterlage bereits mehrere Veranstaltungen abgesagt. Wir danken allen, die sich angemeldet und Werbung gemacht haben.

Euer CVJM-Sachsen-Team

  477 Aufrufe
Markiert in:

Sommerlicher Ehetag in Brünlos

Beim Ehetag 2026 im Bibelgarten Brünlos durften wir erneut erleben, wie gut unser himmlischer Vater für uns sorgt und wie sehr ihm die Ehe am Herzen liegt. 16 Ehepaare nahmen sich bewusst Zeit, um in ihre Beziehung zu investieren, Gottes Gedanken über Ehe neu zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt des Tages stand das Thema Kommunikation: Wie reden wir miteinander? Wann nehmen wir uns Zeit füreinander? Hören wir wirklich zu? Denn gute Ehe lebt nicht nur von gemeinsamen Wegen, sondern auch von ehrlichem Austausch, Vertrauen und einem offenen Herzen füreinander.

Sibylle und Fritz führten mit viel Herzlichkeit, Humor und praktischen Beispielen durch das Thema. Unterstützt wurden sie von Mandy und Thomas Spinnler, Heino und Lydia Langer sowie Kristin Lang, die den Tag liebevoll mitgestalteten – durch Andacht, Moderation, Organisation und eine wunderbare Versorgung.

Nach einem Ankommen bei Kaffee und ersten Gesprächen lud eine Andacht dazu ein, die eigene Herzenshaltung zu prüfen. Das Bild einer scheinbar sauberen Küche, in der erst im richtigen Licht Staub und Fett sichtbar werden, erinnerte eindrücklich daran, dass auch unser Herz immer wieder Gottes Licht und Reinigung braucht.

In den Vorträgen gab es immer wieder Zeit, das Gehörte direkt als Ehepaar zu besprechen. Ergänzend dazu wurden eigens für diesen Tag Gebetskärtchen gestaltet – eines für die Ehefrau und eines für den Ehemann. Weitere Anleitungen für das gemeinsame Gebet gaben den Paaren praktische Hilfen an die Hand. Eine Rückmeldung dazu lautete: "Endlich habe ich mal eine Anleitung, wie ich für meinen Ehepartner beten kann. Das ist echt hilfreich."

Am Nachmittag sorgte ein humorvoller Sketch bei schönstem Wetter für viele Lacher. Anschließend tauschten sich die Paare in Kleingruppen aus und hörten bewegende Zeugnisse davon, wie Gott Ehen führt, stärkt und trägt.

Bei Kaffee, Kuchen und vielen guten Gesprächen klang der Tag dankbar aus. Wir danken unserem himmlischen Vater für seinen Segen und allen Mitarbeitenden für ihren treuen Dienst und liebevollen Einsatz.

Es war ein Tag voller Ermutigung, Gemeinschaft und wertvoller Impulse – und eine schöne Erinnerung daran: Gute Ehen leben von Gottes Gnade und davon, dass man miteinander redet und füreinander betet.

Claudia & Veikko

  283 Aufrufe
Markiert in:

"Abenteuer begleiten" im CVJM Rehgarten

Unter dem Motto "Abenteuer begleiten" fand am Freitag, den 19. Juni 2026, der Erlebnispädagogik-Weiterbildungstag im CVJM Rehgarten statt. Dominik Schur mit Mitarbeitern aus dem Erlebnispädagogik-Netzwerk entdeckte gemeinsam mit zwölf Teilnehmenden, wie erlebnispädagogische Ansätze die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bereichern können.

Wer sich gewundert hat, warum zum Freitagnachmittag Menschen mit Augenbinde über das Gelände unseres Tagungs- und Freizeitzentrums rannten, weiß nun warum: Übungen wie "Mission Höhlentaucher", "Bau deine Hirtenschleuder" oder "Vom Funken zum Feuer" standen auf dem Plan des Weiterbildungstages - praxisnah, inspirierend und im Austausch miteinander.

Abgeschlossen wurde der Tag mit einer gemeinschaftlichen Zeit am Lagerfeuer. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den angenehmen Nachmittag!

  311 Aufrufe
Markiert in:

Erstes Roundnet-Turnier geht über die Bühne

Am 30. Mai trafen sich einige Roundnet-Begeisterte in Limbach-Oberfrphna zu einem abwechslungsreichen und spannenden Turnier. Von Beginn an herrschte eine tolle Atmosphäre, die von Fairness, Teamgeist und der gemeinsamen Freude am Sport geprägt war. In vielen packenden Begegnungen zeigten die Teams ihr Können, kämpften um jeden Punkt und sorgten für spannende Ballwechsel rund um das Netz.

Das Team "Richtig Arm Mann" den Turniersieg sichern. Mit starken Leistungen, guter Kommunikation und großem Einsatz setzten sie sich gegen die Konkurrenz durch und durften am Ende den Siegerpokal in Empfang nehmen. Den zweiten Platz belegte das Team "Krampinis", das während des gesamten Turniers mit konstant guten Leistungen überzeugte. Den dritten Platz erreichte "more than friends", die ebenfalls mit großem Kampfgeist und Spielfreude auftraten.

Wer nicht genau weiß, was man bei der Sportart "Roundet" eigentlich macht, kann es hier erfahren!

Ein besonderer Moment des Tages war die gemeinsame Andacht zum Thema „Neue Kraft" auf Grundlage von Jesaja 40,31. Dabei wurde der Bogen vom Sport zum Glauben geschlagen. Gerade in einem Turnier erlebt man, wie die eigenen Kräfte schwinden können und wie wichtig Ermutigung, Vertrauen und Unterstützung sind. Die Zusage Gottes, Menschen neue Kraft zu schenken, wurde dabei mit den Erfahrungen auf dem Spielfeld verbunden. So wurde deutlich: Nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag müssen wir nicht alles aus eigener Kraft schaffen. Gott möchte uns stärken, tragen und begleiten.


Vielen Dank an alle Teilnehmenden an diesem Tag!

  266 Aufrufe
Markiert in:

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?

Manchmal möchte man das gerade wirklich fragen. Morgens sieht der Himmel vielversprechend aus, mittags kommt Regen, nachmittags Wind, dazwischen vielleicht ein bisschen Sonne. Aprilwetter mitten im Sommer. Und jede Planung wird zur kleinen Herausforderung.

Man packt Regenjacke und Sonnencreme ein. Man plant draußen und braucht plötzlich einen Plan B. Man schaut in die Wetter-App und merkt: Verlässlich ist heute vor allem, dass sich alles ändern kann.

Vielleicht ist das Wetter gerade ein gutes Bild für unser Leben. Auch da ist nicht immer alles stabil, klar und sonnig. Gerade noch war alles überschaubar – und plötzlich muss umgeplant, neu gedacht oder improvisiert werden. In der Bibel heißt es:

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.

Prediger 3,1
Dieser Vers nimmt uns nicht die Unsicherheit. Aber er erinnert daran: Nicht jede Zeit ist gleich. Nicht jeder Tag muss Sommer sein. Es gibt Zeiten zum Planen und Zeiten zum Umplanen. Zeiten voller Leichtigkeit und Zeiten, in denen wir Geduld brauchen. Und mitten hinein sagt Jesus:

Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Matthäus 28,20
Alle Tage. Nicht nur die sonnigen. Nicht nur die gut geplanten. Nicht nur die, an denen alles gelingt.

Auch die Regentage. Auch die chaotischen Tage. Auch die Tage, an denen man zum dritten Mal etwas neu sortieren muss.

Vielleicht liegt darin eine große Entlastung: Wir müssen nicht auf perfekte Bedingungen warten, um zu vertrauen. Gott ist nicht erst da, wenn endlich alles stabil, schön und sommerlich ist. Er geht mit – gerade auch durch wechselhafte Zeiten.

Und vielleicht darf uns das gelassener machen. Wir dürfen planen, uns Mühe geben und Verantwortung übernehmen. Aber wir dürfen auch loslassen, wenn nicht alles in unserer Hand liegt.

Denn Wachstum geschieht nicht nur bei Sonnenschein. Manchmal braucht es auch Regen. Und manchmal entdecken wir gerade im Wechselhaften neu, worauf wirklich Verlass ist.

Gott ist da. Bei jedem Wetter. Alle Tage.
  340 Aufrufe
Markiert in:

Mach dein FSJ im CVJM Rehgarten!

Du hast Bock auf ein Freiwilliges Soziales Jahr mit Sinn, Natur und Community? Dann kommm ins Team des CVJM Rehgarten in Chemnitz! Wir haben ein neues Projekt am Rande der Großstadt gestartet – und du kannst es aktiv mitgestalten!

Was dich erwartet

  • Lerne den Gästebetrieb im CVJM Rehgarten kennen und sorge mit dafür, dass sich unsere Gäste rund um wohl fühlen (z.B. kleine hausmeisterliche Tätigkeiten, Mitarbeit in der Küche, Hilfe in der Hauswirtschaft, Gästebetreuung).
  • Bringe deine Begabungen und Leidenschaften in verschiedenen Arbeitsbereichen des CVJM Sachsen ein und probiere dich aus.
  • Du hast kreative Ideen für dein eigenes Projekt? Wir suchen einen Weg, um es an den Start zu bringen.

Was wir dir bieten

  • ein motiviertes CVJM Sachsen Team
  • professionelle Anleitung & Mentoring
  • 350 € Taschengeld
  • Wenn du willst, wohne in unserer FSJ-WG direkt vor Ort

Neugierig geworden? Dann melde dich bei uns!

Matthias Kaden
CVJM-Landesverband Sachsen e.V.
Wilhelm-Franke-Straße 66, 01219 Dresden
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Tel.: 015201757312

  496 Aufrufe
Markiert in:

Rettung für das CVJM-Schiff

Viereinhalb Monate nach Betriebsende ist die Zukunft des ehemaligen CVJM-Schiffs im Neustädter Hafen gesichert: Die benachbarte Schiffsherberge Pöppelmann übernimmt ab sofort die Trägerschaft und führt den Betrieb weiter.

"Wir sind überglücklich, einen Nachfolger für den Betrieb auf unserem Schiff gefunden zu haben", sagt Andreas Frey, Geschäftsführer des CVJM Sachsen. "Damit entgeht das Schiff auch einer Verschrottung, die wir als letzte Option in Betracht ziehen mussten. Ich danke Herrn Sapsaj herzlich für die fairen Verhandlungen und wünsche ihm und seinem Team alles Gute."

Der CVJM-Landesverband Sachsen hatte seine Arbeit auf dem Schiff zum 31. Dezember 2025 nach über 26 Jahren beendet. Käufer und Verkäufer haben sich nun auf eine tragfähige Gesamtlösung für die Zukunft des Schiffes verständigt.

Mit der Schiffsherberge Pöppelmann übernimmt ein erfahrener Betreiber eines Gästeschiffs den Standort. Rostislaw Sapsaj, Schiffsherberge Pöppelmann, erklärt: "Die Übernahme ermöglicht uns, unser Angebot und unsere Bettenkapazität zu erweitern. Wir freuen uns, ab sofort wieder Gäste an Bord begrüßen zu können." Parallel laufen alle Vorbereitungen, um die zeitnahe Verlegung des Schiffes an seinen neuen Liegeplatz im Innenhafen des Hafens Dresden-Neustadt zu ermöglichen.

In Kürze ist das Schiff wieder für Übernachtungen buchbar. Weitere Informationen dazu finden Sie hier!

  733 Aufrufe
Markiert in:

Wochenende zum Aufatmen

Der Alltag ist oft voll. Termine, Gedanken, Aufgaben und Erwartungen nehmen viel Raum ein. Wie wohltuend ist es da, einmal bewusst auszusteigen, still zu werden und der eigenen Seele wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Genau dazu trafen sich vom 1. bis 3. Mai 2026 insgesamt 16 Frauen im CVJM "Rehgarten" in Chemnitz. Unter dem Thema "Meine Seele & ich – auf Spurensuche in Gottes Liebesbrief" machten wir uns gemeinsam auf den Weg: raus aus dem Trubel, hinein in eine besondere Zeit mit Gott, mit uns selbst und miteinander.

Schon das Ankommen war herzlich und liebevoll vorbereitet. Sibylle und Verena begrüßten die Teilnehmerinnen mit kleinen Überraschungen, Stehkaffee und selbstgebackenem Kuchen. Im großen Saal wartete ein kreativ und passend zum Thema gestalteter Raum, der spüren ließ: Hier darf ich ankommen. Hier muss ich nichts leisten. Hier darf ich einfach sein.

Am ersten Abend kamen wir miteinander ins Gespräch. Jede Frau hatte einen Gegenstand mitgebracht, der sie zur Ruhe oder in die Stille führt. So unterschiedlich diese Gegenstände waren, so vielfältig waren auch die Erwartungen an das Wochenende. Und doch verband uns ein gemeinsamer Wunsch: Gott zu begegnen, auf ihn zu hören und offen zu sein für das, was er uns zeigen und zusprechen möchte.

In geistlichen Impulsen dachten wir darüber nach, was unsere Seele ausmacht: unser Denken, Fühlen und Wollen, unsere innere Verbindung von Körper und Geist. Wir fragten danach, was es bedeutet, wirklich zur Ruhe zu kommen, den Alltag loszulassen und in der Stille unserem Schöpfer zu begegnen. Dabei wurde deutlich: Stille ist nicht einfach nur die Abwesenheit von Geräuschen. Stille kann ein Raum werden, in dem Gott unser unruhiges Herz berührt, unsere Sinne schärft und uns neu ausrichtet.

Entdeckungsreise, segensreiche Predigt & Abschluss

Am Samstagmorgen starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück mit Lobpreis in den Tag. Danach begleiteten uns geistliche Impulse aus dem Buch Jeremia, den Psalmen und weiteren Bibelstellen auf unserer Spurensuche. Immer wieder ging es darum, Gottes liebevollen Blick auf unser Leben zu entdecken und zu hören, was er ganz persönlich in unsere Seele hineinsprechen möchte.

Dann begann die eigene Entdeckungsreise: Zeiten der Stille, des Schweigens und des persönlichen Gebets. Jede für sich – und doch verbunden in der Gemeinschaft. Bei herrlichem Sonnenschein, auf der Wiese, unter schattigen Bäumen oder an einem ruhigen Platz im Haus durften wir auftanken. Auch kreative Angebote halfen dabei, der eigenen Seele Ausdruck zu geben und innerlich weiterzugehen.

Besonders bewegend waren für viele Frauen das Angebot des Hörenden Gebets und der Segnungsabend. In diesen Zeiten wurde spürbar, wie persönlich und liebevoll Gott uns begegnet. Manche wurden getröstet, andere ermutigt, wieder andere neu daran erinnert: Ich bin gesehen. Ich bin geliebt. Gott ist mit mir unterwegs.

Am Sonntag führte Verena uns mit einer fröhlichen, authentischen und segensreichen Predigt in den Abschluss des Wochenendes. Die Rückmeldungen am Ende waren geprägt von Dankbarkeit, Freude, Bewegung und innerem Frieden. Viele nahmen etwas Kostbares mit: neue Kraft für den Alltag, einen klareren Blick auf sich selbst und das Vertrauen, dass Gottes Liebe auch in der Stille hörbar wird.

Dieses Wochenende hat uns neu gezeigt: In der Stille kommen wir zur Quelle der Liebe – zu Jesus. Und dort darf unsere Seele aufatmen.

Autorin: Angelika Schettler

Im Jahr 2028 werden wir wieder ein Stille-Wochenende durchführen: Markiert euch dafür schon einmal den 5. bis 7. Mai 2028 in eurem Kalender. Wir freuen uns auf euch!

  531 Aufrufe
Markiert in:

Was uns wirklich Halt gibt

Ein Anker ist kein spektakuläres Teil. Er steht selten im Mittelpunkt. Und doch entscheidet er im Ernstfall über alles. Wenn der Wind auffrischt, die Wellen höher werden und das Boot ins Schlingern gerät, zeigt sich, was wirklich trägt.

Vielleicht fühlt sich dein Alltag manchmal genauso an: unruhig, wechselhaft, unsicher. Dinge, auf die man sich verlassen hat, geraten ins Wanken. Pläne verschieben sich. Kraft lässt nach. Und innerlich stellt sich die Frage: Was hält mich eigentlich fest?

Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.

Hebräerbrief 6,19
Der Hebräerbrief spricht genau in solche Situationen hinein. Er beschreibt Hoffnung nicht als vages Gefühl oder optimistischen Gedanken. Hoffnung ist hier etwas Konkretes. Etwas, das hält. Ein "sicherer und fester Anker der Seele".

Das ist ein starkes Bild: Ein Anker greift nicht an der Oberfläche. Er hält, weil er tief verankert ist – außerhalb dessen, was wir sehen. Genauso ist christliche Hoffnung nicht abhängig von unserer aktuellen Stimmung oder äußeren Umständen. Sie gründet sich in Gott selbst. Das bedeutet nicht, dass Stürme ausbleiben. Aber es bedeutet: Du bist ihnen nicht schutzlos ausgeliefert.

Gerade im Sport kennen wir diese Momente: Wenn ein Spiel kippt. Wenn Kräfte schwinden. Wenn Zweifel lauter werden. Dann entscheidet sich, worauf wir innerlich bauen. Auf uns selbst? Auf Leistung? Oder auf etwas, das tiefer geht?

Die Hoffnung, von der hier die Rede ist, ist kein "Vielleicht wird's schon gut". Sie ist ein Vertrauen: Gott ist da. Gott hält. Gott führt durch. Und vielleicht ist genau das die Einladung für diesen Monat: Nicht nur durchhalten. Sondern sich neu festmachen.

• Wo brauchst du gerade Halt?
• Wo treiben dich Gedanken oder Sorgen umher?
• Und was würde sich verändern, wenn du diese Hoffnung wirklich als Anker nutzt?

Ein Anker wirkt oft unsichtbar – aber seine Kraft ist real. Genauso ist es mit der Hoffnung in Gott.
  601 Aufrufe
Markiert in:

Warum reagiere ich bloß so?

Ein Raum voller Lachen, angeregter Gespräche und der Duft von frischem Kaffee – so begann ein besonderer Vormittag beim Frauenfrühstück in Glauchau-Gesau am vergangenen Samstag, den 25. April 2026. Rund 35 Frauen unterschiedlichen Alters sowie zwei Kinder kamen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben, miteinander zu singen und sich einem Thema zu widmen, das jede persönlich betrifft: "Warum reagiere ich bloß so? – Temperamente in der Beziehung".

Schon der musikalische Einstieg – mit gemeinsamem Gesang, begleitet von Klavier und Saxophon – schuf eine offene und herzliche Atmosphäre. Schnell wurde deutlich: Hier ist Raum für echte Begegnung, für Austausch und für das, was im Alltag oft zu kurz kommt.

Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Sibylle Wilkening (Ehe- & Familienarbeit beim CVJM Sachsen), die auf anschauliche und tiefgehende Weise die verschiedenen Temperamente vorstellte – mit ihren Stärken, aber auch mit ihren Herausforderungen. Besonders wertvoll war dabei der Blick auf Beziehungen: zu anderen Menschen, zu sich selbst und zu Gott. Ganz praktisch wurde es durch konkrete Impulse, wie wir mit unserem eigenen Temperament – und dem der anderen – besser umgehen können.

So ging es beispielsweise beim cholerischen Temperament darum, aktiv um Entschuldigung zu bitten, die eigene Neigung zur Kritik zu hinterfragen und sich bewusst Zeiten der Ruhe zu gönnen. Ergänzt wurden diese Impulse durch passende Bibelverse, die den Vormittag geistlich verankerten: "…sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." (Philipper 2,3). "Redet mit jedem Menschen freundlich; alles, was ihr sagt, soll gut und hilfreich sein." (Kolosser 4,6)

Besonders eindrücklich war eine Zeit der Stille mitten im Vortrag – ein Moment, um das Gehörte sacken zu lassen, ins Gebet zu gehen und Gott persönlich zu begegnen. Jede Teilnehmerin erhielt zudem Gebete zum Mitnehmen sowie ein Arbeitsblatt, um die Inhalte im Alltag weiter zu vertiefen.

Wie nachhaltig dieser Vormittag gewirkt hat, zeigen die Rückmeldungen der Frauen: Eine Teilnehmerin erzählte bewegt: "Ich weiß jetzt, was ich machen muss – ich muss mich aktiv entschuldigen. Ich plauze oft einfach heraus und ecke in meiner Familie an." Dankbar nahm sie die Referentin in den Arm – sichtbar berührt und ermutigt"

Eine andere sagte: "Die Worte sind mir ins Herz gerutscht – ich habe so viel für mich mitgenommen." Und auch dieses Fazit war zu hören: "Selten habe ich so einen tiefgehenden und gleichzeitig abwechslungsreichen Vortrag erlebt."
  459 Aufrufe
Markiert in:

Dominik Schur bleibt Referent für Mitarbeiterbildung

Gute Nachrichten aus dem Referenten-Team des Landesverbandes: Dominik Schur wird seine Arbeit als Referent für Mitarbeiterbildung beim CVJM Sachsen fortsetzen. Der Vorstand hat in seiner Sitzung entschieden, die bisher auf ein Jahr befristete Stelle in eine unbefristete Anstellung (50%) umzuwandeln.

Damit bleibt Dominik dem Landesverband erhalten, nachdem er seit August 2025 zunächst befristet die Aufgaben unserer langjährigen Referentin Maren Schob übernommen hatte. In dieser Zeit hat er sich nicht nur schnell eingearbeitet, sondern die Arbeit mit viel Engagement, fachlicher Kompetenz und Herz weitergeführt und geprägt.

Er verantwortet unter anderem die Juleica-Schulungen, begleitet junge Mitarbeitende auf ihrem Weg und ist beratend in engem Kontakt mit den Ortsvereinen im CVJM Sachsen. Auch in die erlebnispädagogische Weiterentwicklung des CVJM Rehgarten bringt er sich aktiv ein. In Zukunft wird er die Hauptamtlichentagung des CVJM Sachsen verantworten.

Hier könnt ihr Kontakt zu Dominik aufnehmen!

Dominik selbst begeistert an seiner Arbeit vor allem die Vielfalt und die Begegnungen mit Menschen: junge Mitarbeitende zu stärken, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten und gemeinsam CVJM zu gestalten. Das Interview mit ihm aus dem vergangenen Jahr gibt es hier noch einmal zu lesen.

Wir sind dankbar für alles, was bereits gewachsen ist – und freuen uns auf die nächsten Schritte gemeinsam mit dir, lieber Dominik.

  684 Aufrufe
Markiert in:

Benutzermenü Serien-Emails